| Noah und die Archetypen - Neuigkeitenbrief
vom 14.01.2006 |
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| Es wäre schön, würde es warm. Des is ka Band, des san Homosexuelle! Ja, aber das ist eh ok. Jahresrückblicke sind schon irgendwie was Peinliches. Bis auf den ORF-Sport-Jahresrückblick, der ist immer cool. Der Robert Seeger und der Hermann Maiser in schirchen Fracks mit Zylinder reden Scheiße, und dazwischen sind Sportclips aus dem Jahr 2002 - weil aus diesem Jahr war der letzte Jahresrückblick, den ich gesehen hab -, und das hat schon was. Nicht so hingegen Die große Noah und die Archetypen Jahresrückschau 2005 Das Jahr 2005 war ein sehr fruchtbares für die junge, aufstrebende und unglaublich überschätze Dilletantencombo Noah und die Archetypen. Am Ende des vergangenen Jahres hatte sich die Band ja vorgenommen, 2005 zielstrebig und motiviert in Angriff zu nehmen. Und was wäre eine Band ohne ernstzunehmende Konzerte? Der bunte Auftrittsreigen wurde mit einem überraschenden Konzert im Shelter eingeläutet, bei dem Noah und die Archetypen ihre Aufgabe als Anheizer für Proxivision meisterlich erfüllten. Dass das Shelter trotz geringer Werbung beinahe aus allen Fugen zu brechen drohte, überraschte uns durchaus. Besonders die Entscheidung, nach einem sehr kurzen Set das Publikum per Akklamation über die gespielten Lieder entscheiden zu lassen, kam äußerst gut an. Offensichtlich so gut, dass wir vom Fleck weg zu einem Privatauftritt engagiert wurden. Dieser fand im Rahmen der Geburtstagsfeier von Michi, Marlies und Kathi im Soundgarden statt. Neben uns huldigten den drei Gratulanden noch der Ganztagesausflug, eine junge, aufstrebende und unglaublich überschätze Dilletantencombo. Ungefähr zu dieser Zeit traten Noah und die Archetypen mit einem weiteren, ambitionierten Großprojekt an die Öffentlichkeit: Eine neue Arche für Noah lief vom Stapel. Hinter dieser mysteriösen Bezeichnung verbarg sich natürlich nichts anderes als www.nuda.at, unsere neue Website. Durch kontinuierliche Entwicklung immer weiter verbessert können wir heute mit Stolz auf dieses unser Kind blicken - und ein Forum gibts dort auch. Den Löwenanteil der zu verrichtenden Arbeit übernahm Philipp Ulrich, ein bis dato völlig unbekannter Webdesigner - ihm gebührt unser aller herzlicher Dank. Einen kurzen, unbedeutenden Auftritt bei einem Pfadfinderclubbing später, zu dem eigentlich nur erwähnenswert ist, dass dort kein einziger der (bis dahin) etablierten Fans anwesend war und dass wir vom Publikum gezwungen wurden, Krank dreimal bei steigendem Tempo zu wiederholen (unsere persönliche Nemesis), freuten wir uns auf unsere erste Darbietung mit einer Band, die stilistisch mit uns vergleichbar war: Das Konzert mit Guantanamo am 17.4. im B72. Unsere Erwartungshaltung war schon fast zu groß, zudem wir im Rahmen des Konzertes erstmals Erzeugnisse der Edelschmiede Édition Noir zu präsentieren gedachten, nämlich unsere wunderbaren, formschönen Buttons (erhältlich auf Anfrage gegen einen Euro/Stück). Alles Gebotene kam gut an, was insofern zusätzlich zu begrüßen war, als wir vermittels des Minidiscplayers von Martin Gollowitzer einen Mitschnitt anfertigten, der bis heute zu den ernstzunehmendsten Aufnahmen von Noah und die Archetypen zählt - einer der populärsten Tonträger der Rockgeschichte (erhältlich auf Anfrage gegen drei Euro). Dann passierte lange nichts. Immer noch nichts. Es ist uns ja so peinlich, aber wir waren so faul, dass wir geschlagene vier Monate und achtzehn Tage nicht einmal einen Neuigkeitenbrief produzierten. Schuld daran war sicher nicht unser neuer Manager Saften Gilowotzler (meine Damen und Herren), der uns während dieser Durststrecke zulief, ebensowenig wie die neuen Instrumente, die sich Gregor und Gidi, einem allgemeinen Trend in der Band folgend, zulegten. Und vielleicht waren es gerade diese kleinen Dinge, die uns den nötigen, zugegebenermaßen kleinen, Schritt ermöglichten, aus dem Jammertal des Nichts zu entfliehen und uns zu einem Jahresabschlusskonzert aufzuraffen. Und das war auch bitter nötig, da sich über unsere Köpfen bereits neues Ungemach zusammenbraute, hatte sich doch David Cavalieri entschieden, das Sommersemester 2006 in Oslo zuzubringen. Strotzend vor neuer Motivation und in dem Bewusstsein, sich nunmehr für das kommende halbe Jahr von den Showbühnen dieser Welt verabschieden zu müssen, traten Noah und die Archetypen zum letzten Gefecht an, und zwar - wie könnte es anders sein - an dem Ort, an dem dieses Jahr begonnen hatte: Im Shelter. Und auch hier spielten wir nicht einfach nur unsere grandiosen Partyknaller rauf und runter, sondern suchten das Publikum auch mit einem Lufums-Intro, einer äußerst immersiven Sinnlos-Version, diversen Publikumsbeschenkungen und einer Leiberltanzsache zu erfreuen, was uns auch gelang. Die letzte Amtshandlung Noah und die Archetypens im vergangenen Jahr war die Veranstaltung eines großangelegten Gewinnspiels mit tollen Preisen für jung und alt, das noch bis inklusive ersten Februar dieses wunderschönen Jahres läuft und bei dem wir schon ein bisschen verärgert wären, wenn sich niemand an den Fragen versuchte - und: Mitmachen lohnt sich! Prospektive Schlagzeile Noch ist nix fix, aber es ist gut möglich, dass Noah und die Archetypen um die Jahresmitte in einem anderen Land (nämlich dem Burgenland) Gelegenheit haben werden, eine richtige (also wirklich eine echte) Band (mit Plattenvertrag und Roadies und so) zu supporten. Ja. Punkt. Da müssma nicht mehr dazu sagen. Prosit 2006! both Gidi and Gregor |
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| NudA am Zenit ihres Erfolges. | ||
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