| Noah und die Archetypen - Neuigkeitenbrief
vom 6.1.2005 |
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| Höchste Priorität
hat sicher Weihnachten und Neujahr. Was die jungen Leute uns damit sagen wollen, ist Folgendes: Alles Gute! Zu Weihnachten, Silvester, Neujahr, Die heiligen drei Könige (Epiphanie) .. und was halt sonst noch so gefeiert gehört. Und da Noah und die Archetypen sehr traditionsbewusst sind und die Zeit des Jahreswechsels traditionell die Zeit der großangelegten Retrospektiven ist, folgt jetzt die Die große Noah und die Archetypen Jahresrückschau 2004 Trunken vom Erfolg ihres umjubelten Debütkonzertes anlässlich des Rizal Day 2003 versanken Noah und die Archetypen in kreativer Apathie. Wochenlange Probeausfälle waren die Folge. Dennoch vermochte die Band am sechsten März ihrem Schlagzeuger dessen fünften Geburtstag zu versüßen, und zwar mit sagenhaften fünf sagenhaften neuen Liedern, nämlich Danke Banke, Hippiemörder, Summer Splash, Alles wie immer und Gregor Lindner. Das Konzert war gut besucht und trotz (an späteren Auftritten gemessen) schlechter Tonqualität ein voller Erfolg, es gab ja immerhin auch Gulaschsuppe (Hallo Angie!). Bald schon sollte eine weitere Station auf dem Weg zum den Rockolymp in Sicht kommen (tataa): Das Planet Music. Nachdem uns der Auftritt aus rechtlichen Gründen fast vereitelt geworden wäre, strengten wir uns umso mehr an, um den Kritiker Lügen zu strafen, und tatsächlich zeigte er sich beeindruckt. Das Publikum erfreute sich nicht nur an Altbekanntem, sondern shakte auch zu Ich sitz, Der Typ aus dem Chatroom und Zerrüttet. Außerdem wurde an diesem schicksalshaften fünften Juni (ein Samstag!) sowohl eines der populärsten Medien der Rockgeschichte ins Leben gerufen, nämlich der Noah und die Archetypen-Neuigkeitenbrief, als auch einer der populärsten Tonträger der Rockgeschichte produziert, der Mitschnitt Noah und die Archetypen live im Planet Music. Nach nunmehr eineinhalbmonatiger Probekarenz stürzten sich Noah und die Archetypen auf das in der Zwischenzeit individuell angesammelte Material und waren somit in der Lage, einen im Herbst anstehenden zweiwöchigen Konzertmarathon mit frischem Elan und sechs neuen Liedern in Angriff zu nehmen. Dieser fand, nach zwei kleineren Auftritten im Rahmen einer Veranstaltung der Asiatische Gemeinschaft Wien in der Lugner City und anlässlich des Schulballes des Bundesgymnasiums IX Wasagasse, am vierzehnten November im B72 seinen Höhepunkt – und es war wahrlich ein Konzert der Superlative: Die bis dato beste Location, eine exzellente Soundabstimmung, die beste Vorband, die man sich wünschen kann – und natürlich nicht zuletzt das beste Publikum der Welt, das in den Genuss nie gehörten Materials wie Stress, Das Mädchen mit der großen Nase, Sinnlos, Alkohollied, Heavy Metal und Søren Kierkegaard kam. Großer Dank gebührt inbesondere Georg von Proxivision (http://www.proxivision.at), der das Konzert mit seinem heldenhaften pekuniären Engagement überhaupt erst möglich machte. In den verbliebenen Monaten des Jahres gaben sich Noah und die Archetypen dem Müßiggang hin und gingen entspannt, aber zielgerichtet an die Vorbereitungen für das kommende Jahr. ----...... Und was hat das neue Jahr für uns im Sackerl? Guantanamo ist nicht nur ein berüchtigter US-amerikanischer Militärstützpunkt auf Kuba, sondern auch eine Art, getrockneten Vogelkot falsch auszusprechen. Und eine Band. Guantanamo existieren seit 2000 und haben sich in den vergangenen vier Jahren sowohl den Ruf einer kompromisslosen, progressiv-politischen Punkband als auch eine fundierte Fanbasis erarbeitet. Die ultimative Sternstunde ihres Wirkens blieb ihnen bisher aber noch verwehrt: Ein Konzert mit Noah und die Archetypen. Um diesen Missstand zu beheben, gibts nur eines: An einem noch festzulegenden Termin im Februar oder März werden Guantanamo, mit Noah und die Archetypen als Vorprogramm, höchstwahrscheinlich das Shelter oder das B72 zum Kochen bringen. Detailliertere Informationen folgen in einem der kommenden Noah und die Archetypen-Neuigkeitenbriefe. Wann gibt es endlich ein neues Gewinnspiel? Ja hättets halt beim alten mitgemacht. Wir verkünden hiermit die drei Gewinner je einer handsignierten Special Edition des Planet Music-Mitschnittes, die die eigens zu diesem Behufe angeheuerte Glücksfee Lizzy „Das Kleeblatt“ Weber aus Gregors Weihnachtshaube gezaubert hat. Es handelt sich hierbei um Babsi Lengauer, Kerstin Krupica und Ferdi Schlanitz. Bitte lasst uns einfach eure Wünsche für das individualisierte Cover zukommen. Leider nicht gewonnen haben Christoph Lehner und Kathrin Genta .. es kann halt nur drei geben. Und ja, natürlich gibts irgendwann wieder ein Gewinnspiel, und ja, wenn dann mehr als fünf Leute mitmachen, freuen wir uns noch mehr, als wirs eh schon tun. Und zu guter Letzt liegt der ganzen Gewinnspieltuerei ja auch ein wissenschaftlicher Aspekt zugrunde: Erstmals in ihrer Geschichte haben Noah und die Archetypen harte Daten über den Beliebtheitsgrad ihrer Lieder. Aufgeschlüsselt nach Geschlechtern ergibt sich folgendes Bild: |
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| Gesamt
Männer
Frauen
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| Und wenn jetzt wer denkt: Aber das stimmt ja gar nicht, das
beste Lied ist ja ein ganz anderes, dann sei er hiermit ganz herzlich eingeladen,
sein Wissen mit uns zu teilen. Kein Kommentar: Als Vorspeise Pasta mit Trüffeln, dann Flugente mit Erdäpfeln in Rotweinsoße (Mist, die Saison ist schon vorbei ... Künstler müssen eben hungern! Oder Iglo aufwärmen! Eskimo vorher raustun). Germknödel (fürn David auch ohne Butter). Spaghetti (ich hab auch mal..). Anprangerungen In den letzten Monaten sind uns einige Leute aufgefallen, die es mehr als verdient haben, öffentlich angeprangert zu werden: Der Noah und die Archetypen-Neuigkeitenbrief hat seine hundertste Leserin, und zwar die liebe Mimi Teicher. Juhu! Der einzige, der unserem desperaten Aufruf, doch bitte Fotos aus dem B72 einzuschicken, Folge geleistet hat, ist Christoph Lehner gewesen, dem wir hiermit den Titel des ehrenamtlichen Nuda-Fotografen verleihen. Und schließlich müssen wir noch Lukas Muigg zitieren, der leider seit August 2004 von japanischen Terroristen auf der kleinsten der vier japanischen Hauptinseln, Kyushu, gefangengehalten wird und nur anlässlich unseres Konzertes im B72 Heimaturlaub bekommen hat: „Mit diesem Konzert seid ihr in meinen Augen von einer Kinderpopgruppe zu Softrockern aufgestiegen.“ Das freut uns natürlich außerordentlich. Dafür, dass es eigentlich nicht wirklich was zu sagen gegeben hat, ist der Brief ganz schön lang geworden. Ciao Baba, both Gidi and Gregor and Lizzy „Das Kleeblatt“ Weber |
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| Dankenswerterweise hat uns der Achtklassler, der für die Fotos am Schulball des BG IX Wasagasse zuständig war, eine CD mit allen Fotos zukommen lassen, auf denen wir zu sehen sind – und dieses hier. | ||
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