Es gibt einen Haufen Leute, die in der lang zurückreichenden Geschichte von Noah und die Archetypen eine Rolle spielen, auf welche Art und Weise auch immer. Doch wenn sie gedacht haben, sie kämen einfach so damit davon, dann haben sie sich geirrt: Hier werden sie gnadenlos angeprangert.

Leute, die einfach wichtig sind

Manfred, Angie und Mia Banke
MBanke, einem Schulfreund von Gregors Vater, gehört The Keller, ein gemütlich ausgebauter Kellerraum, den NudA zum Proben verwenden. Grüß Gott, Grüß Gott! ABanke ist ein administratives Mitglied der Rizal Blumentritt-Gesellschaft (RBG), deren Ziel die Bekämpfung der Prostitution und der Unterdrückung von Frauen auf den Philippinen ist. Die RGB und weitere asiatische Organisationen sind Teil der Asiatische Gemeinschaft Wien (AGW), die manchmal in der Lugner City rauschende Feste feiert. NudA sind stolze Mitglieder der RBG. ABanke konversiert mit uns auf Englisch, und manchmal erklärt sie, WHY SHE WROTE THAT PARAGRAPH! Mia, die Tochter von Manfred und Angie, ist blitzgescheit, wunderschön und der Traum unserer schlaflosen Nächte.

Stefan Gollowitzer, Gollo, Krank
Fan der ersten Stunde. Schulkollege aller vier Nudisten (wechselweise Volks- und AH-), unermüdlich und freiwillig im Einsatz, neue eMailadressen für den NudA-Neuigkeitenbrief zu werben – und Hauptperson unseres Erstlingswerkes, nicht zuletzt ob oft kontroversieller, alternativer Handlungen. Krank!
Seit Neuestem nicht nur unser Manager, sondern auch appendixlos.

Georg Pils, Großmoff
Ein hochsympathischer Rollenspielfreund Gregors, und, wie sich später herausstellt, Bassist der Wiener Band Proxivision. Ihm haben wir unsere ersten beiden richtigen Konzerte zu verdanken (Planet Music und B72). Inhaber eines recht abartigen Humors und eines Kinnbärtchens, wobei er auf beides sehr stolz ist.

Gregors Vater (weil er uns herumgefahren hat)

Philipps Vater (weil er uns auch herumgefahren hat und uns überdies noch sein Auto geborgt hat .. beachtlich, ich hätt uns nicht vertraut)

Menschen, von denen Lieder handeln

Gollo - Krank
Clemens Hruska - Hippiemörder
Manfred Banke - Danke Banke
Gregor Lindner - Gregor Lindner
Archelina - Der Typ aus dem Chatroom
Ida Kramarczyk - Das Mädchen mit der großen Nase
Gidi - Stress
Philipp - Ich fühl mich wie ein Rockstar
Katrin Genta - Ökologie
Babsi Lengauer - Alles wie immer
Paul Aurel Fischer - Achtung, hier kommt Paul

Wichtige Orte

Die Chinesen nennen es Feng Shui, die Amerikaner Fernsehcouch – aber wie mans auch bezeichnen und woran mans messen mag: Jeder hat so seine ganz besonderen Orte, die ihm viel bedeuten und eine Wirkung auf ihn haben.

Grünau
Grünau im Almtal in Oberösterreich ist ein verschlafenes kleines Dreckskaff, in dem überhaupt nichts los ist und in dessen Sägewerk Zombies ihr Untotwesen treiben. Aber alle Jahre wieder wird es zu einem unwiderstehlichen Anziehungspunkt für eine Handvoll Halbstarke, die, mit Alkohol, Instrumenten, Gesellschaftsspielen und Sportgeräten bewaffnet, die Gegend unsicher machen. Sogar bis zum Billa in Scharnstein haben sies schon geschafft und dortigen Kindereinkaufswägen geschändet – und Klaus an der Phyrnbahn zittert bereits: Es ist nur noch eine Frage der Zeit.

The Keller
Musikalischer Kindergarten der Archetypen. Ein mit allerlei Krimskrams vollgestopfter ausgebauter Keller im fünfzehnten Wiener Gemeindebezirk, Eigentum von Manfred Banke. Draußen mag die Welt untergehen, aber hinter der Atomsicherheitstür von The Keller gibt es immer Erdnüsse, Kekse und Bier für uns.

Steppenwolf
Von einem Wiener Urgestein mit einer Rechenschwäche betrieben, ist der Steppenwolf der Intreff für alle Freunde des gepflegten Billard (und wer ist das nicht?). Hier tratscht man über Gott und die Welt, gibt die neueste Choreo zum Besten, beobachtet Kranke in freier Wildbahn bei der Paarung, bekommt fuffzich Oiro von Renne und amüsiert sich über die schlechte Musik.

Pickwicks
Wo versteckt man etwas, wenn man ganz sicher sein will, dass es niemand findet? Genau.
Am Schwedenplatz gibts ja einen Haufen grauslicher Lokale, sei es im Bermudadreieck oder rüber Richtung Salzgrieß, deren Zahl nur noch von der der grauslichen Leute übertroffen wird, die sich dort tummeln. Doch mittendrin, gegenüber dem Köö (also wirklich im Zentrum der Macht), befindet sich ein kleines, feines, englischsprachiges Hybrid aus Buchgeschäft, Videothek, Kaffeehaus und Pub, genannt Pickwick's. Es hat mit einem Riesenklo, einem sehr zum Trinken animierenden (a nice night for gettin' drunk, guys) schwulen Kellner und nicht zuletzt der Möglichkeit aufzuwarten, sich aus der Konversation auszuklinken, sich zurückzulehnen und sich ein Buch aus dem Regal zu fischen.
Und mit uns .. leider zu selten.

Wichtige Dinge

Wer keinen Fetisch hat, ist nur ein halber Mensch.

Velkopopovický Kozel
Es ist ja so: Von Graz über Wien, Oberösterreich und Salzburg bis nach Bayern wird das Bier immer milder. Während Puntigamer noch bitter wie die Sau ist und einem die Zunge wellt, sind Ottakringer, Zwettler, Wieselburger und Stiegl in der goldenen Mitte anzusiedeln, und Weißbiere wie zB Paulaner gehen runter wie Wasser (und schmecken, wie böse Zungen behaupten, wie eingeschlafene Füße).
Dieser geographischen Einordnung zufolge befindet sich Kozel irgendwo vor Brindisi in der Adria, ist also schon fast waffenscheinpflichtig und nur roher, ungeschlachter Menschen wirklicher Geschmack. Aber da der Kühlschrank in The Keller immer gut gefüllt ist und wir armen Studenten kein Geld haben (Probierts es einmal aus, es stimmt wirklich! Einfach nur immatrikulieren, und das ganze Geld ist plötzlich futsch.), springen wir über unsere jeweiligen Schatten und trinken uns unsere kreativen Räusche damit an.